FERDI-Projekt

Die konkrete Umsetzung der Schulsozialarbeit an der Grundschule an den Rheinwiesen gestaltet sich aktuell so, dass gemeinsam mit den Lehrerinnen in Klasse 1./2. das sog. Ferdi-Projekt durchgeführt wird.

Das Ferdi-Projekt ist ein präventives Programm zum Verhaltenstraining, das soziale und emotionale Fertigkeiten vermittelt, um Verhaltensproblemen entgegenzuwirken. So gelingt es mit allen Schülerinnen und Schülern wöchentlich an den Sozialkompetenzen zu arbeiten und stabile Beziehungen aufzubauen und zu festigen.

Ferdi-Schatzsuche in der Löwenklasse 2026

Die Löwenklasse hat im Mai 2026 erfolgreich die Ferdi-Schatzsuche durchgeführt und damit das dahinter stehende Sozialkompetenztraining absolviert. Ziel ist es, die soziale Wahrnehmung zu verbessern, die Selbst- und Fremdwahrnehmung der Gefühle zu sensibilisieren, das Problemlöse- und Konfliktmanagement zu fördern, z.B. durch den Aufbau von Handlungsalternativen im Sinne angemessener Selbstbehauptung, angemessener Umgang mit Misserfolg und Kritik, Fähigkeit zur Zurückstellung eigener Bedürfnisse und Interessen.
Das Training ist in vier Stufen gegliedert, die aufeinander Aufbauen und jeweils ein Schwerpunktthema haben. Es endet mit einer Schatzsuche.

Abschluss des Ferdi Projekts 2024:

Das Präventionsprogramm „Ferdi“, ein Verhaltenstraining für Schulanfänger wurde von Prof. Dr. Franz Petermann auf der Grundlage verhaltenspsychologischer Prinzipien entwickelt. Es versteht sich als ein präventives Förderprogramm, das soziale und emotionale Fertigkeiten vermittelt, um so möglichen Verhaltensproblemen zum Zeitpunkt des Schulbeginns entgegenzuwirken.

Ziel des Trainings ist es, die Kinder in ihrer sozialemotionalen Entwicklung in der Phase des Schulbeginns zu unterstützen und zu stärken.

Der methodische Rahmen wird durch eine Handpuppe gestaltet. Mithilfe des Chamäleons Ferdi macht sich die Trainingsgruppe auf eine Schatzsuche und muss sich gemeinsam unterschiedlichsten Herausforderungen stellen. Auf spielerische Art und Weise ermöglicht das Programm eine systematische und nachhaltige Vertiefung relevanter Trainingsbereiche wie soziale Wahrnehmung, Gefühle erkennen und benennen, Einfühlungsvermögen, Hilfeverhalten und Kooperation sowie Problemlösekompetenzen in schulischen Alltagssituationen. Am Ende der Schatzsuche erhält jedes Kind eine Schatzsucher-Urkunde.